Augenbrauen & Wimpern

Wimpern selber färben: was zu Hause geht und was nicht

Von Rocío Furger · Veröffentlicht · Aktualisiert

Wimpern selber färben geht zu Hause nur eingeschränkt: Jede oxidative Wimpernfarbe und jeder passende Entwickler tragen in der Schweiz den Pflichthinweis «Nur für gewerbliche Verwendung». Hier steht, was trotzdem möglich ist, was am Auge schiefgeht, was ein Wimpernserum realistisch leistet und worin sich Färben, Lifting und Extensions unterscheiden.

Natürlich angehobene eigene Wimpern nach einem Lash Lifting

Wimpern selber färben: was zu Hause tatsächlich geht

Zu Hause geht alles, was ohne Oxidation auskommt: Mascara, ein Kajal am Wimpernkranz, eine Tönung auf Silbernitratbasis (dazu unten mehr). Was nicht geht, ist die dauerhafte Färbung wie im Studio. Dafür braucht es Farbe und Entwickler, und beide sind in der Schweiz der gewerblichen Verwendung vorbehalten. Das ist keine Zunftregel, sondern steht in Anhang III der EU-Kosmetikverordnung, den das Schweizer Recht für anwendbar erklärt.

Warum Wimpernfarbe strenger geregelt ist als Haarfarbe

Die Schweiz führt für Kosmetika fast kein eigenes Stoffrecht mehr, und für Wimpernmittel gibt es keine Schweizer Abweichung. Artikel 54 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung verweist auf die Anhänge der EU-Kosmetikverordnung, in der jeweils verbindlichen Fassung. Was in Brüssel gilt, gilt damit auch an der Zürichstrasse.

Anhang III führt die Stoffe, die nur unter Auflagen erlaubt sind. p-Phenylendiamin, kurz PPD, darf in Wimpernfärbemitteln bis 2 Prozent enthalten sein – mit dem Zusatz «Nur für gewerbliche Verwendung». Dasselbe gilt für ein knappes Dutzend weiterer Oxidationsfarbstoffe und für den Entwickler: Wasserstoffperoxid ist in Wimpernmitteln bis 2 Prozent zugelassen, ebenfalls nur gewerblich. Für ein oxidatives Färbeset im Badezimmer sieht das Recht keine Variante vor.

Der Satz «PPD ist am Auge verboten» hält sich trotzdem. Er stimmt so nicht. Verboten ist etwas anderes: Haarfärbemittel für Verbraucher müssen zwingend den Hinweis «Nicht zur Färbung von Wimpern und Augenbrauen verwenden» tragen. Wer die Tube aus dem Drogeriemarkt ans Auge bringt, tut genau das, wovor die Packung warnt.

Ein Farbstoff fällt aus der Reihe: Silbernitrat bis 4 Prozent ist ausdrücklich «nur zur Färbung von Wimpern und Augenbrauen» zugelassen, ohne Beschränkung auf Fachpersonen. Das ist der einzige vorgesehene Weg in Eigenregie – ein anderes Verfahren mit einem anderen Ergebnis als die oxidative Farbe im Studio. Auch dort verlangt die Verordnung einen Warnhinweis auf der Packung: sofort die Augen spülen, falls etwas hineingerät.

Auf jedem professionellen Wimpernfärbemittel stehen dieselben Sätze: Das Produkt kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Es ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt. Sofort Augen spülen, falls Farbe hineingerät. Deshalb fragen wir vor dem ersten Termin nach früheren Reaktionen auf Haar- oder Wimpernfarbe.

Was am Auge schiefgeht

Farbe im Auge

Im Studio liegen die Lider auf Schutzpads, das Auge bleibt geschlossen, eine zweite Hand führt den Pinsel. Wer sich selbst färbt, hat weder die zweite Hand noch die Sicht. Das wissenschaftliche Gremium der EU-Kommission, der SCCS, hält fest: Das Risiko sei bei nicht-professioneller Anwendung höher, weil Auge und Lid stärker mit Farbe in Berührung kommen.

Eine Allergie, die vorher niemand sieht

Von den Farbstoffen in dauerhaften Wimpernfarben stuft der SCCS vier als extrem starke und acht als starke Sensibilisatoren ein. PPD gehört zur ersten Gruppe. Eine Kontaktallergie entsteht selten beim ersten Mal, sondern irgendwann – auch bei Menschen, die dasselbe Produkt lange vertragen haben. Wer schon einmal auf eine Haarfarbe reagiert hat, ist besonders gefährdet.

Schwere Lidekzeme nach dem Färben sind als Fallberichte dokumentiert. Wie oft das vorkommt, weiss niemand: Ein Hersteller meldete für zwei Jahre bei 800'000 verkauften Einheiten einen einzigen Fall, und zwar eine Augenreizung nach fehlerhafter Anwendung. Der SCCS lässt ausdrücklich offen, wie aussagekräftig solche Meldungen sind. Zum Vergleich: Im Auftragstext zu derselben Stellungnahme werden allein für Deutschland und Österreich über 10 Millionen professionelle Anwendungen im Jahr geschätzt.

Ein fleckiger Rand

Der häufige und harmlose Fall. Wimpern sind an der Wurzel dunkler als an der Spitze. Wer ungleichmässig aufträgt oder zu früh abnimmt, bekommt einen Rand, der an manchen Stellen sitzt und an anderen nicht. Korrigieren lässt sich das nicht, es muss herauswachsen. Gerade hier täuschen Vorher-Nachher-Bilder besonders leicht, wenn Winkel, Licht oder Mascara wechseln.

Der Selbsttest vor dem Färben

Viele Studios kündigen den Patch-Test als Vorschrift an. Das ist er nicht. Weder die Verordnung noch die Anhänge verlangen einen Test. Was sie verlangen, sind Ausschlussgründe: kein Färben bei Ausschlag im Gesicht, bei gereizter oder verletzter Haut, nach einer früheren Reaktion auf eine Haar- oder Wimpernfärbung oder auf eine temporäre Tätowierung mit schwarzem Henna. Und nicht unter 16 Jahren.

Ob der Test hält, was er verspricht, ist offen. Eine Untersuchung mit Beteiligung mehrerer Kosmetikhersteller fand 2018, dass er bei rund neun von zehn PPD-Allergikerinnen eine selbst erkennbare Reaktion auslöst. Eine unabhängige Gruppe europäischer Kontaktallergologen hielt zuvor fest, derselbe Test sei nicht validiert, an der falschen Gruppe geprüft und könne im ungünstigen Fall selbst sensibilisieren. Der Gesetzgeber hat sich für keine Seite entschieden.

Wir bieten ihn trotzdem an, an der Armbeuge, 24 Stunden vor dem Termin. Sagen Sie bei der Anfrage kurz Bescheid, dann planen wir ihn ein. Was wir nicht behaupten: dass ein negativer Test eine Reaktion ausschliesst.

Wimpernlifting selber machen: davon raten wir ab

Sets dafür gibt es zu kaufen. Wir raten ab, nicht aus Eigeninteresse, sondern wegen der Arbeitsposition.

Womit dabei gearbeitet wird

Ein Lifting löst die Verbindungen im Haar und ordnet sie neu – dasselbe Prinzip wie bei der Dauerwelle am Kopf, weshalb die Behandlung früher Wimperndauerwelle hiess. Der Wirkstoff ist Thioglykolsäure, seit August 2015 für Wimpernwellmittel zugelassen: bis 11 Prozent, gebrauchsfertig bei einem pH-Wert zwischen 7 und 9,5, mit der Angabe «Nur für gewerbliche Verwendung».

Die Begründung steht in der Verordnung selbst. Das wissenschaftliche Gremium hatte den Stoff nur für die Anwendung durch eine Fachkraft als sicher bewertet, weil bei Selbstanwendung ein Risiko der Augenreizung besteht. Das ist der einzige Grund für die Einschränkung.

Warum die Einwirkzeit das ganze Problem ist

Die Lotion liegt wenige Millimeter vom Auge entfernt am Lidrand, während das Auge geschlossen ist. Sie sehen also nicht, was passiert. Und die Einwirkzeit richtet sich nach der Haarstruktur, nicht nach der Uhr: Eine feine Wimper braucht deutlich weniger als eine kräftige. Wir heben die Wimper deshalb zwischendurch vom Pad ab und schauen, wie weit die Umformung ist. Wer allein vor dem Spiegel steht, merkt einen zu langen Kontakt erst, wenn die Wimper porös ist.

Risikofrei ist auch die fachgerechte Behandlung nicht; das sagt dieselbe Bewertung, die sie erlaubt. Kontrolliert ist sie aber. Ablauf und Preise stehen auf der Seite Lash Lifting in Luzern – CHF 89 in 50 Minuten, mit Färben im selben Termin CHF 99.

Wimpernserum: was in der Tube steckt

Zwei Gruppen, die im Regal gleich aussehen und völlig unterschiedlich wirken.

Prostaglandin-Analoga sind Arzneimittel, keine Kosmetik

Prostaglandine wurden gegen erhöhten Augeninnendruck entwickelt. Dass sie Wimpern länger, dicker und dunkler machen, war ein Nebenbefund aus der Glaukomtherapie: Der Wirkstoff schiebt ruhende Haarfollikel zurück in die Wachstumsphase.

In der Schweiz sind Bimatoprost und Latanoprost ausschliesslich als verschreibungspflichtige Augentropfen zugelassen. Kein hier zugelassenes Präparat trägt eine Wimpern-Indikation; das amerikanische Latisse gibt es auf dem Schweizer Markt nicht. Ein Kosmetikum mit pharmakologischer Wirkung ist rechtlich kein Kosmetikum, sondern ein nicht zugelassenes Arzneimittel.

Ein deutsches Untersuchungsamt prüfte 17 Wimpernseren und musste über die Hälfte beanstanden; vier stufte es wegen ihrer Prostaglandinwirkung als Arzneimittel ein. Der SCCS bewertete im Februar 2026 drei solcher Stoffe für kosmetische Wimpernprodukte und kam zum Schluss, dass keiner davon als sicher gelten kann. Ein förmliches Verbot war zum Zeitpunkt dieser Recherche nicht erlassen – wer liest, solche Seren seien seit 2026 verboten, liest etwas, das so nicht in den Anhängen der Kosmetikverordnung steht.

Die möglichen Nebenwirkungen stehen in der Fachinformation des amerikanischen Präparats: eine dauerhaft dunklere Iris, eine Dunkelfärbung der Lidhaut, die nach dem Absetzen meist zurückgeht, Haarwuchs dort, wo das Mittel hinläuft, Entzündungen im Auge und eine Absenkung des Augeninnendrucks, die eine Glaukomkontrolle verfälschen kann. Aus der Beobachtung nach der Zulassung kam ein weiterer Punkt dazu: ein Rückgang des Fettpolsters rund um das Auge.

Zwei Zahlen geraten dabei durcheinander: Häufigkeiten von rund 90 Prozent stammen aus der Glaukomtherapie mit Tropfen ins Auge, nicht aus einem Serum am Lidrand. In der Zulassungsstudie des Wimpernpräparats lagen die häufigsten Nebenwirkungen jeweils unter 4 Prozent.

Frei verkäufliche Seren mit Peptiden

Die andere Gruppe arbeitet mit Peptiden, Panthenol, Hyaluron oder pflanzlichen Extrakten und wirkt nicht pharmakologisch. Das ist ihr Vorteil und zugleich ihre Grenze.

Die Belege sind dünn. Die einzige klinische Studie, die wir zu einem solchen Serum finden konnten, ist offen, ohne Kontrollgruppe, mit 30 Teilnehmerinnen und unter Mitarbeit des Herstellers entstanden. Nach zwölf Wochen waren die Wimpern im Mittel 8,3 Prozent länger. Ohne Kontrollgruppe lässt sich das nicht vom normalen Wimpernwechsel trennen. Ein Hinweis, kein Wirksamkeitsnachweis.

Was Sie realistisch erwarten dürfen

Die einzige Messung, die wir gefunden haben und die dieselben Wimpern über längere Zeit verfolgt, gibt für die Wimper eine Wachstumsphase von rund 34 Tagen an und einen kompletten Zyklus von rund 90 Tagen, bei etwa 0,12 Millimeter Wachstum pro Tag. Die in Beautytexten übliche Angabe von vier bis elf Monaten Zyklusdauer liess sich in keiner Primärstudie belegen. Die einzelne Wimper lebt damit rund drei Monate; weil die Wimpern versetzt wechseln, lässt ein Ergebnis am ganzen Kranz – ob Farbe oder Lifting – trotzdem schon nach sechs bis acht Wochen sichtbar nach.

Ein Serum kann also nur an dem ansetzen, was gerade wächst. Ein sichtbarer Unterschied braucht mindestens einen kompletten Zyklus und geht zurück, wenn Sie absetzen. Dazu in eigener Sache: Wir verkaufen keine Pflegeprodukte, auch kein Serum. Wir haben daran nichts zu verdienen.

Magnetwimpern, Streifenwimpern und Extensions

  • Magnetwimpern gelten als nicht MRT-tauglich. Eine Messung an sechs Marken in einem 3-Tesla-Scanner ergab Ablenkwinkel weit über der Grenze, ab der Material als unsicher gilt. Vor einer MRT-Untersuchung müssen sie herunter. Zur Verträglichkeit des magnetischen Eyeliners am Lidrand fanden wir keine belastbare Studienlage.
  • Streifenwimpern stehen und fallen mit dem Kleber. Lesen Sie die Inhaltsstoffe, bevor Sie etwas an den Lidrand kleben. Die Haut ist dort dünner als überall sonst im Gesicht.
  • Extensions gehören ins Studio. In einer japanischen Fallserie mit 107 Patientinnen standen Bindehaut- und Hornhautentzündungen durch eingedrungenen Kleber an erster Stelle, gefolgt von allergischen Lidrandentzündungen. Woran Sie eine ernsthafte Ausbildung erkennen, steht im Beitrag neun Themen, die ein Wimpernverlängerungskurs abdecken muss.

Eine Zahl wird dabei oft falsch zitiert. Wenn irgendwo steht, Extensions führten in 79 Prozent der Fälle zu einer allergischen Lidrandentzündung, ist das ein Lesefehler: Die Zahl beschreibt, wie sich veröffentlichte Komplikationsfälle untereinander verteilen, nicht, wie oft etwas pro Behandlung passiert.

Färben, Lifting oder Extensions – der Unterschied

Die drei Wege werden gern in einen Topf geworfen. Sie tun Verschiedenes.

Wimpernfärben, Lifting und Extensions nebeneinander
 FärbenLiftingExtensions
Was passiertDie eigene Wimper wird dunkler, die Form bleibtDie eigene Wimper wird an der Wurzel aufgerichtet und fixiertAuf jede eigene Wimper wird ein Kunsthaar oder ein Fächer aus mehreren feinen Härchen geklebt
Wirkungklarerer Rand, wirkt wie leicht getuschtdas Auge wirkt offener, die Länge bleibt die eigenemehr Länge und Dichte, deutlich sichtbar
Haltbarkeitbis die gefärbte Wimper gewechselt hatsechs bis acht Wochenhält, solange nachgesetzt wird
Folgeterminkeiner nötigkeiner, es wächst herausalle zwei bis drei Wochen auffüllen
Selber machennur mit Silbernitrat; oxidative Farbe und Entwickler sind gewerblichnein, davon raten wir abnein
Preis im InstitutCHF 25CHF 89ab CHF 129

Kombinationen ergeben oft mehr Sinn als der Einzelschritt. Lifting und Färben im selben Termin kosten CHF 99 statt CHF 89 und CHF 25 nacheinander. Wimpern und Brauen im gleichen Ton gibt es für CHF 45. Und wer von Extensions auf die eigene Wimper zurückwill: Unter Wimpernverlängerung stehen Neuset, Auffüllen und Entfernung. Wir lösen sie für CHF 35 mit einem Gel ab, gezupft wird nichts.

Für die Brauen gilt dieselbe Logik in klein – nachzulesen im Beitrag Augenbrauen: Form, Farbe und Pflege und auf der Seite Augenbrauenlifting in Luzern. Wer den dunklen Rand am Lid dauerhaft möchte, findet ihn beim Lidstrich als Permanent Make-up.

Wann die Augenärztin zuständig ist

Eine Kosmetikerin stellt keine Diagnose. Am Auge liegt diese Grenze näher als sonst irgendwo im Gesicht:

  • Anhaltende Rötung, Schmerz oder verschwommenes Sehen nach Färbung, Lifting oder Kleberkontakt gehören am selben Tag zur Ärztin. Vorher das Auge reichlich mit Wasser spülen.
  • Ein geschwollenes, nässendes Lid, das nach zwei Tagen nicht besser ist, ebenfalls.
  • Wimpernverlust ohne erkennbaren Anlass oder kahle Stellen am Lidrand sind ärztlich abzuklären. Ein Serum ist darauf keine Antwort.
  • Wer Augentropfen gegen erhöhten Augeninnendruck nimmt, bespricht Wimpernprodukte mit der Augenärztin und nicht mit uns.

Im Kleinen gilt dasselbe: Ist das Auge am Termintag gereizt, behandeln wir nicht. Wir verschieben.

Quellen & Stand

Quellenstand: .

Häufige Fragen

Kann ich meine Wimpern selber färben?

Nur eingeschränkt. Oxidative Wimpernfarbe und der passende Entwickler sind in der Schweiz der gewerblichen Verwendung vorbehalten, und Haarfarbe aus dem Drogeriemarkt trägt den Pflichthinweis, sie nicht an Wimpern und Augenbrauen zu verwenden. Bleiben Mascara, eine Tönung oder eine Färbung auf Silbernitratbasis. Im Studio kostet die Färbung CHF 25.

Sieht man nach dem Wimpernfärben längere Wimpern?

Nein. Einen klareren Rand, nicht mehr Länge. Die Farbe bleibt auf der Wimper, bis diese von selbst gewechselt hat. Wenn ein Ergebnisbild plötzlich deutlich längere Wimpern zeigt, war meist ein Lifting oder waren Extensions im Spiel – oder die Kamera stand anders.

Kann ich ein Wimpernlifting selber machen?

Sets dafür gibt es, wir raten davon ab. Gearbeitet wird mit Thioglykolsäure direkt am Lidrand, bei geschlossenem Auge und ohne Sicht auf das eigene Ergebnis. Die Zulassung dieses Stoffs für Wimpernwellmittel gilt ausdrücklich nur für die gewerbliche Verwendung, weil bei Selbstanwendung ein Risiko der Augenreizung besteht.

Welches Wimpernserum ist Testsieger?

Wir nennen keines. Uns ist kein unabhängiger Test bekannt, auf den wir uns berufen könnten, und wir verkaufen selbst keine Seren. Wichtiger als der Testsieg ist die Frage, ob ein Prostaglandin-Analogon enthalten ist: Solche Stoffe wirken pharmakologisch und gehören damit nicht in ein Kosmetikprodukt.

Sind Magnetwimpern sicher?

Sie sparen den Kleber, nicht jedes Risiko. Belegt ist, dass Magnetwimpern in einem 3-Tesla-Scanner stark abgelenkt werden und vor einer MRT-Untersuchung abgenommen werden müssen. Zur Verträglichkeit des magnetischen Eyeliners am Lidrand liegen uns keine belastbaren Daten vor.

Wie werden Wimpernextensions wieder entfernt?

Mit einem Gel, das den Kleber löst, nicht durch Zupfen. Ziehen Sie die Extensions bitte nicht selbst ab: Die eigene Wimper geht dabei mit, und die Lücke wächst erst nach einem kompletten Zyklus wieder zu.

Ist Wimpernlifting dasselbe wie eine Wimperndauerwelle?

Im Prinzip ja, der Begriff ist nur älter. Beide arbeiten mit Thioglykolsäure und formen das Haar um. Beim heutigen Lifting wird die Wimper über ein Silikonpad an der Wurzel aufgerichtet statt gelockt, deshalb wirkt das Ergebnis gerader und weniger nach Welle.

Wimpern im Institut

Färben, Lifting und Extensions bieten wir an der Zürichstrasse in Luzern an. Sagen Sie bei der Anfrage Bescheid, wenn Sie zum ersten Mal färben lassen – den Test an der Armbeuge planen wir dann mit ein. Welche Variante zu Ihren Wimpern passt, sehen wir im Termin.

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