Körper & Haarentfernung

Dauerhafte Haar­entfernung in Luzern mit dem Dioden­laser

Der Diodenlaser erwärmt die Haarwurzel und schaltet sie aus. Weil immer nur ein Teil der Haare gerade wächst, braucht dauerhafte Haarentfernung mehrere Sitzungen; wie viele, schätzen wir in der Beratung. Rocío Furger lasert selbst, an der Zürichstrasse in Luzern, mit drei kostenfreien Parkplätzen direkt neben dem Institut.

Ab CHF 29 je Sitzung 10 bis 45 Min. je Zone Sachkundenachweis nach V-NISSG seit 2024
Rocío Furger führt das Laser-Handstück am Unterschenkel einer Kundin, beide mit Laserschutzbrille

Laser-Haarentfernung: warum es mehrere Sitzungen braucht

Das Licht wird vom Farbstoff im Haar aufgenommen und als Wärme zur Wurzel geleitet. Das wirkt nur bei Haaren in der Wachstumsphase, und in jeder Zone steckt immer nur ein Teil davon gerade dort. Deshalb behandeln wir dieselbe Zone mehrfach im Abstand von vier bis acht Wochen, bis jede Wurzel einmal im richtigen Moment erwischt wurde.

Wie viele Termine es braucht, hängt von Zone, Haarfarbe, Haardichte und Hormonhaushalt ab. Achseln brauchen meist weniger als das Gesicht. Zwischen den Sitzungen wird nur rasiert: Wachs, Epilierer und Pinzette nehmen dem Laser die Wurzel, die er beim nächsten Mal treffen soll. Wann Waxing die bessere Wahl ist, steht im Ratgeber Haarentfernung in Luzern: Waxing oder Diodenlaser?

Unser Handstück bringt vier Wellenlängen mit, und jede davon hat eine andere Aufgabe. Die kürzeste holt feines Haar auf heller Haut, die längste läuft an der Oberhaut vorbei und gibt ihre Wärme erst tiefer ab. Damit eignet sich der Laser auch für dunkle Haut. Die Grenze liegt beim Haar: Es braucht genug Farbe, damit die Energie ankommt.

Rocío Furger hat den Sachkundenachweis für die Laser-Haarentfernung seit 2024, der Nachweis im Detail steht weiter unten.

Schematischer Querschnitt: links ein wachsendes Haar an der Wurzel, in der Mitte ein abgelöstes Haar, rechts ein leerer Kanal

Dauerhafte Haarentfernung: warum der Herbst ein guter Start ist

Für die Laser-Haarentfernung zählt, was die Haut in den Wochen davor gesehen hat. Frische Bräune nimmt Energie auf, die eigentlich ins Haar gehen soll. Deshalb behandeln wir keine Zone, die in den vier Wochen vor dem Termin Sonne, Solarium oder Selbstbräuner abbekommen hat. In der kühlen Jahreszeit ist das für die meisten Zonen kein Thema: Beine, Achseln, Rücken und Bikinizone sind ohnehin bedeckt.

Dazu kommt der Takt. Für die meisten Zonen planen wir sechs bis zehn Termine. Wer im Herbst beginnt und etwa alle sechs Wochen kommt, hat bis zum Sommer rund sechs Sitzungen hinter sich. Für viele Zonen ist die Serie dann noch nicht abgeschlossen, aber der grösste Teil liegt hinter Ihnen. Wer erst im späten Frühling anfängt, steht im Sommer am Anfang und muss vor jedem Termin auf die Bräune achten.

Läuft die Serie in den Sommer hinein, geht es trotzdem weiter: mit Sonnenschutz auf der behandelten Zone und ohne frische Bräune vor dem Termin. Eine Sitzung verschieben wir lieber um zwei Wochen, als auf gebräunter Haut zu lasern. Das Gesicht ist die Ausnahme, es sieht auch im Winter Licht. Dort gehört Sonnenschutz zwischen den Sitzungen das ganze Jahr dazu.

Preise

Preis je Zone, je Sitzung

Jeder Preis gilt für eine Sitzung, für das Ergebnis braucht es eine Serie. Auf Pakete gibt es fünf Prozent für fünf Sitzungen und zehn Prozent für zehn. Wo «ab» steht, ist der Betrag der Einstiegspreis für diese Zone. Die Minuten sind Richtwerte für den ganzen Termin. Die reine Laserzeit ist ein Bruchteil davon, den Rest brauchen Sichtung, Testfläche, Schutzbrille, Kühlen und das Gespräch.

Gesicht

Kleine ZonenOberlippe, Kinn, Hände oder Füsse · Preis je einzelne Zone · 10 Min.
CHF 29
GesichtDie ganze Gesichtsfläche statt einzelner kleiner Zonen · 20 Min.
CHF 69

Oberkörper

AchselBeide Achselhöhlen · 15 Min.
CHF 59
SchulternSchulterpartie ohne Oberarme · 20 Min.
CHF 69
OberarmeSchulter bis Ellbogen · 20 Min.
ab CHF 69
Beide ArmeOber- und Unterarme zusammen · 35 Min.
ab CHF 89
BauchBauchdecke bis zum Nabelbereich · 25 Min.
ab CHF 59
Kompletter RückenVom Nacken bis zur Taille · 40 Min.
ab CHF 79

Bikini & Intim

BikinizoneDer Rand, der aus dem Bikini schaut · 15 Min.
CHF 69
Intimbereich und BikinizoneBikinizone plus Intimbereich in einem Termin · 20 Min.
CHF 89
GesässbereichGesäss und Gesässfalte · 25 Min.
CHF 59

Beine

UnterschenkelKnie bis Knöchel · 25 Min.
ab CHF 79
OberschenkelLeiste bis Knie · 30 Min.
ab CHF 89
Beine komplettOber- und Unterschenkel zusammen, deutlich günstiger als beide einzeln · 45 Min.
ab CHF 109

Haarentfernung mit Laser

Geprüfte Sachkunde. Persönlich.

Rocío Furger verfügt über den persönlichen Sachkundenachweis für diese Behandlung:

  1. 2024Haarentfernung mit LaserPersönlicher Sachkundenachweis nach V‑NISSG · persönlicher Eintrag im BAG-Verzeichnis

Eintrag im offiziellen BAG-Verzeichnis ansehen ↗

Laser-Haarentfernung für Männer: Rücken, Brust und Schultern

Die Herrenpreise stehen in einer eigenen Spalte, weil die Flächen grösser sind und das Haar meist dichter. Kräftiges, dunkles Haar spricht auf den Diodenlaser am besten an. Alle Herrenzonen finden Sie oben bei den Preisen unter «Herren».

Rücken und Schultern. Der komplette Rücken reicht vom Nacken bis zur Taille. Schultern und Oberarme gibt es als eigene Kombination, günstiger als beide Zonen einzeln. Solche Flächen fahren wir im Gleiten ab, wie unten bei der Technik beschrieben.

Brust und Bauch. Beide Zonen lassen sich einzeln oder zusammen buchen, zusammen sind sie günstiger. Nicht jeder will die Zone ganz kahl. Ob Sie sie vollständig oder nur ausgedünnt haben möchten, besprechen wir vorher, denn danach richtet sich die Zahl der Sitzungen.

Gesicht und Bartkontur. Wer eine saubere Bartkontur an Wangen oder Hals möchte, sollte wissen: Was gelasert ist, wächst nicht mehr wie vorher nach. Eine Kontur setzen wir deshalb lieber etwas zurückhaltend als zu tief. Nachbessern geht, zurück nicht. Ob Ihre Kontur als kleine Zone gilt oder zum ganzen Gesicht zählt, hängt von der Fläche ab, die Sie behandelt haben möchten.

Wo der Laser nicht hilft. Graue und weisse Barthaare erreicht er nicht. Bei einem Bart mit vielen grauen Haaren bleibt das Ergebnis deshalb lückenhaft, und das sagen wir vor der ersten Sitzung. Für die Pflege danach reichen wenige Schritte, siehe Gesichtspflege für Männer: drei Schritte, mehr nicht.

Dauerhafte Haarentfernung: welche Haut, welches Haar

Ob der Laser bei Ihnen wirkt, hängt an zwei Fragen: Wie viel Farbstoff steckt im Haar, und wie viel in der Haut? Der Laser soll das eine treffen und das andere schonen. Je klarer der Unterschied, desto einfacher die Behandlung.

Dunkles Haar auf heller bis mittlerer Haut ist der klassische Fall. Die Energie geht fast vollständig ins Haar, die Haut bleibt kühl. Hier arbeitet der Diodenlaser am wirksamsten.

Dunkle Haut nimmt selbst mehr Energie auf. Darauf antworten eine längere Wellenlänge, weniger Energie, längere Pulse und konsequente Kühlung. Pigmentverschiebungen kommen auf dunkler Haut häufiger vor, deshalb beginnen wir immer mit einer Testfläche. Die übliche Einteilung in sechs Hauttypen hilft bei der Einstellung, ersetzt aber den Blick auf die Haut nicht. Gehört ein Fall in ärztliche Hände, behandeln wir nicht.

Helles, rotes und graues Haar ist die eigentliche Grenze, bei jeder Wellenlänge. Sehr helles Blond, Weiss und Grau enthalten kaum Farbstoff, rotes Haar einen, den der Laser kaum aufnimmt. Einzelne graue Haare zwischen dunklen bleiben stehen, während die dunklen weniger werden. Ist das bei Ihnen so, sagen wir es in der Beratung, bevor eine Serie beginnt. Für diese Fälle ist Waxing in Luzern die Methode, die zuverlässig etwas ändert.

Die Haut am Tag der Behandlung zählt ebenfalls. Frische Bräune, gereizte oder entzündete Stellen und Medikamente, die lichtempfindlich machen, klären wir vorher im Anamnesebogen. In der Schwangerschaft behandeln wir nicht; das ist eine Vorsichtsentscheidung, keine medizinische Aussage. Hat die Behaarung innerhalb weniger Monate deutlich zugenommen, gehört das zuerst in die Hausarztpraxis, weil eine hormonelle Ursache dahinterstehen kann. Mehr dazu im Ratgeber Dauerhafte Haarentfernung: Kosten, Sitzungen und Geräte.

So läuft es ab

Vom Anamnesebogen bis zum Folgetermin

  1. Rocío Furger nimmt am Empfang den ausgefüllten Anamnesebogen einer Kundin entgegen
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    Anamnese und Prüfung

    Zuerst der Bogen: Medikamente, die lichtempfindlich machen, Hauterkrankungen im Behandlungsgebiet, frische Bräune, eine Schwangerschaft. Manches spricht gegen den Laser, und das gehört vorher auf den Tisch. Erst wenn nichts dagegensteht, reden wir über Zonen, Sitzungen und Kosten.

  2. Nahaufnahme: eine behandschuhte Hand stellt auf dem Bildschirm der Laserkonsole einen Wert ein
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    Einstellen und Testfläche

    Wellenlänge, Energie und Pulsdauer werden auf Ihren Hautton und Ihre Haardichte gesetzt. Dann Schutzbrille für Sie und die Behandlerin und eine kleine Testfläche, damit wir sehen, wie Ihre Haut reagiert.

  3. Schematischer Querschnitt: Licht wird vom dunklen Haar aufgenommen und erwärmt die Wurzel am unteren Ende
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    Der Impuls, Bahn für Bahn

    Das Licht wird vom Farbstoff im Haar aufgenommen, läuft als Wärme den Schaft hinunter und schaltet die Wurzel aus. Der Kopf liegt dabei auf der Haut und kühlt.

  4. Kühlendes Gel wird nach der Behandlung über den Unterschenkel verteilt
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    Kühlen und Folgetermin

    Zum Schluss kühlendes Gel, danach 48 Stunden keine Sauna, kein Sport mit starkem Schwitzen, keine Sonne ohne Schutz. Den nächsten Termin planen wir gleich im Anschluss.

Tut Laser-Haarentfernung weh? Was die Kühlung macht

Die meisten beschreiben es als kurzes, warmes Schnippen auf der Haut. Wie deutlich Sie es spüren, hängt von der Zone, der Haardichte und der Einstellung ab, und auf alle drei nehmen wir Rücksicht.

Der Behandlungskopf liegt direkt auf der Haut und wird auf wenige Grad heruntergekühlt. Er hält die Oberfläche kalt, während die Wärme in die Wurzel geht. Davor und danach kommt ein kühlendes Gel auf die Zone.

Mehr spüren Sie über dem Knochen, etwa am Schienbein, und an dünner Haut wie Oberlippe, Achsel und Intimbereich. Auch dichtes, kräftiges Haar macht sich bemerkbar, weil dort mehr Farbstoff Wärme aufnimmt. Darum ist die erste Sitzung oft die deutlichste. Mit jeder weiteren gibt es weniger Haare, die Wärme aufnehmen.

Wir beginnen mit einer Testfläche und passen die Einstellung an. Wird es Ihnen zu viel, sagen Sie es, dann reduzieren wir oder machen eine Pause. Nach der Sitzung sind eine Rötung und ein Gefühl wie nach zu viel Sonne normal. Krusten, entzündete Haarwurzeln oder Pigmentverschiebungen kommen seltener vor. Melden Sie sich, wenn eine Reaktion nicht abklingt.

Diodenlaser oder IPL: wo der Unterschied liegt

IPL steht für intensiv gepulstes Licht: Eine Blitzlampe gibt ein breites Spektrum ab, das über Filter eingegrenzt wird. Ein Diodenlaser gibt Licht in festgelegten Wellenlängen ab, gebündelt und gezielt einstellbar. Beide gelten umgangssprachlich als dauerhafte Haarentfernung, technisch sind es verschiedene Verfahren.

Beim Laser lässt sich steuern, welche Wellenlänge auf welche Haut trifft. Beim breiten Spektrum einer Blitzlampe geht mehr Energie auch in die Oberhaut, das schränkt den Einsatz auf dunklerer und gebräunter Haut stärker ein.

Gemeinsam ist beiden Verfahren die Grenze beim Haar: Bei grauem, weissem und sehr hellem Haar wirkt keines der beiden. Und beide brauchen in der Schweiz je einen eigenen Sachkundenachweis. Wer ihn für Laser hat, darf damit nicht automatisch mit einem Blitzlampengerät arbeiten.

Wir arbeiten ausschliesslich mit dem Diodenlaser und bieten IPL nicht an. Welche Laserklassen kosmetisch erlaubt sind und welche der Arztpraxis vorbehalten bleiben, erklärt der Ratgeber Dauerhafte Haarentfernung: Kosten, Sitzungen und Geräte.

Termin vereinbaren

Zuerst die Beratung

Schreiben Sie uns, welche Zone Sie stört, am einfachsten per WhatsApp. Im ersten Termin sehen wir uns Haut und Haar an, danach wissen Sie, womit Sie rechnen können. Das Institut liegt an der Zürichstrasse in Luzern, mit drei kostenfreien Parkplätzen direkt daneben, mehr dazu unter Kontakt und Anfahrt. Beratung in fünf Sprachen.

Die Technik

Was im Handstück steckt

Ob eine Behandlung wirkt, hängt auch daran, ob das Gerät für Ihre Haut die passende Einstellung anbietet.

Was im Handstück steckt, im Einzelnen
Blick in die goldene Frontplatte des Handstücks mit dem breiten rechteckigen Saphirfenster

Vier Wellenlängen

755 Nanometer werden am stärksten vom Farbstoff aufgenommen und holen feines, helleres Haar auf heller Haut. 808 ist der Arbeitsbereich für die meisten Kundinnen. 940 dringt am tiefsten ein und erreicht Wurzeln, die weiter unten liegen, etwa an den Beinen. 1064 wird in der Oberhaut am wenigsten aufgenommen. Das ist der Weg für dunkle Haut, für die ein reiner 808er zu riskant wäre.

Das Laser-Handstück im Studio: weisses Gehäuse mit Schneeflocken-Symbol und goldener Frontplatte

Der gekühlte Kopf

Hinter dem Schneeflocken-Zeichen sitzt der gekühlte Saphirkopf. Was die Kühlung während des Impulses leistet, steht oben unter Tut Laser-Haarentfernung weh?

Nahaufnahme: die goldene Frontplatte mit Saphirfenster liegt flach auf der Haut

Kontakt statt Abstand

Das Fenster liegt flach auf der Haut. So kühlt es und drückt die Haut leicht ein, die Wurzeln kommen näher an die Oberfläche, und das Licht muss weniger weit.

Der feine Aufsatz: eine schmal zulaufende weisse Spitze mit rundem Metallkopf von acht Millimetern

Feiner Kopf fürs Gesicht

Acht Millimeter im Durchmesser, für Stellen, an die ein grosser Kopf nicht herankommt: Nasenflügel, Ohren, die Stelle zwischen den Brauen, die Kante der Oberlippe.

Das Handstück gleitet seitlich über den Unterschenkel, das Kabel läuft unscharf nach hinten weg

Gleiten oder einzeln setzen

Grosse Flächen fahren wir im Gleiten ab: viele kleine Portionen Energie statt weniger grosser, das ist spürbar sanfter. Kleine Zonen setzen wir Impuls für Impuls, weil es dort auf den Millimeter ankommt.

Eine dunkle Laserschutzbrille liegt auf einem gefalteten weissen Frottiertuch

Schutzbrille, immer

Für Sie und für die Behandlerin, vom ersten Impuls bis zum letzten. Während der Abgabe schaut niemand auf die Zone, auch nicht bei der Oberlippe.

Häufige Fragen

Fragen zur Laser-Haarentfernung

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Meist sechs bis zehn, im Abstand von vier bis acht Wochen. Pro Termin lassen sich nur die Haare erfassen, die gerade wachsen. Die genaue Zahl schätzen wir in der Beratung, weil Zone, Haarfarbe und Hormonlage stark mitreden.

Ich habe dunkle Haut. Geht das?

Ja. Die längste der vier Wellenlängen wird in der Oberhaut kaum aufgenommen und gibt ihre Wärme erst dort ab, wo die Wurzel sitzt. Damit lässt sich auch sehr dunkle Haut behandeln, für die eine einzelne Standardwellenlänge zu riskant wäre. Wir beginnen mit einer kleinen Testfläche.

Darf jedes Studio lasern?

Nein. Seit dem 1. Juni 2024 braucht es in der Schweiz für kosmetische Laserbehandlungen einen Sachkundenachweis nach V-NISSG. Lassen Sie sich den Nachweis für die Haarentfernung zeigen, bevor Sie eine Serie buchen. Unseren finden Sie weiter oben auf dieser Seite, die Urkunde liegt im Institut.

Wie viel kostet es, Haare lasern zu lassen?

Jede Zone hat einen eigenen Preis je Sitzung, zum Beispiel das ganze Gesicht CHF 69, die Schultern CHF 69 oder der Gesässbereich CHF 59. Bei Zonen, deren Fläche stark schwankt, steht ein Einstiegspreis. Die Gesamtsumme für Ihre Serie rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich entscheiden. Auf Pakete gibt es fünf Prozent für fünf Sitzungen und zehn Prozent für zehn.

Wie lange hält dauerhafte Haarentfernung?

Behandelte Wurzeln wachsen nicht nach. Der Körper kann aber im Lauf der Jahre neue Haare aktivieren, besonders in den Wechseljahren oder bei einer Hormonumstellung. Viele Kundinnen kommen deshalb ein- bis zweimal pro Jahr zu einer Auffrischung. Das ist normal und kein Zeichen, dass etwas schiefgelaufen ist. In der Fachliteratur heisst das Ziel «permanente Haarreduktion».

Funktioniert der Laser bei hellen oder grauen Haaren?

Kaum. Ohne Farbstoff im Haar kommt zu wenig Energie in der Wurzel an, daran ändert auch die Wellenlänge nichts, mehr dazu unter welche Haut, welches Haar. Bei feinem, hellem Flaum im Gesicht, etwa beim Damenbart, ist Waxing oft die bessere Antwort. Was Wachs dort leistet und wann sich der Laser trotzdem lohnt, steht im Ratgeber Damenbart entfernen: Wachs, Laser oder nichts tun.

Ich will nächste Woche glatt sein. Geht das?

Nicht mit dem Laser. Nach einer Sitzung fallen die behandelten Haare erst über ein bis drei Wochen aus, und der Rest wächst weiter. Für sofortige Glätte ist Waxing der richtige Weg, das Ergebnis hält drei bis vier Wochen. Sie können damit starten und später auf den Laser wechseln.

Was muss ich vor dem Termin beachten?

Ein bis zwei Tage vorher rasieren, nicht wachsen und nicht epilieren, denn der Laser braucht die Wurzel im Haarkanal. Die Zone sollte vier Wochen vorher keine Sonne, kein Solarium und keinen Selbstbräuner gesehen haben. Wenn Sie Medikamente nehmen, die lichtempfindlich machen, sagen Sie es uns bitte vorher.

Wann fallen die Haare nach der Behandlung aus?

Über ein bis drei Wochen nach der Sitzung. Was dann wie Nachwachsen aussieht, sind oft die behandelten Haare, die aus dem Kanal geschoben werden. Nicht zupfen, nicht wachsen, rasieren ist erlaubt. Haare, die gerade in einer anderen Phase waren, wachsen weiter und sind beim nächsten Termin an der Reihe.

Welche Körperstellen darf man nicht lasern?

In Augennähe und an den Lidern arbeiten wir nicht. Muttermale decken wir ab. Sie mit einem Laser zu entfernen, ist in der Schweiz verboten, auch in der Arztpraxis. Tätowierte Haut lasern wir nicht, weil die Farbe die Energie aufnimmt. Gereizte oder verletzte Stellen und frisch gebräunte Haut warten, bis sie abgeheilt oder verblasst sind. Alles andere, vom Gesicht bis zum Intimbereich, steht in der Preisliste oben.

Kann man durch Lasern mehr Haare bekommen?

Selten, ja. Die Fachliteratur beschreibt das als paradoxe Hypertrichose: Am Rand einer behandelten Zone werden feine Haare kräftiger statt schwächer. Es kommt vor allem im Gesicht und am Hals vor, eher bei dunklerer Haut. Wir sprechen das bei Gesichtszonen vorher an. Fällt Ihnen so etwas auf, passen wir das Vorgehen an.

Wann ist die beste Jahreszeit für Laser-Haarentfernung?

Herbst und Winter. Die Zone darf in den vier Wochen vor dem Termin keine Sonne und kein Solarium gesehen haben, und das ist in der kühlen Jahreszeit am einfachsten. Wer dann beginnt, hat bis zum Sommer einen grossen Teil der Serie hinter sich. Mehr dazu weiter oben unter warum der Herbst ein guter Start ist.

Wie oft muss man im Intimbereich lasern?

Wie bei den anderen Zonen meist sechs bis zehn Sitzungen. Das Haar dort ist oft dicht und kräftig. Intimbereich und Bikinizone zusammen kosten CHF 89 je Sitzung.

Machen Sie Laser-Haarentfernung auch für Männer?

Ja, mit eigener Preisliste. Der komplette Rücken kostet ab CHF 89 je Sitzung, die Brust ab CHF 59. Was bei Bartkonturen zu beachten ist, steht weiter oben unter Laser-Haarentfernung für Männer.

Welche Laser-Haarentfernungsmethode ist die beste?

Welches Gerät passt, hängt von Ihrer Haut und Ihrem Haar ab. In der Schweiz sind für die Kosmetik Dioden- und Alexandritlaser erlaubt, langgepulste Nd:YAG-Geräte sind der Arztpraxis vorbehalten; der Anteil bei 1064 Nanometern in einem Diodengerät fällt nicht darunter. Entscheidend ist, ob Wellenlänge, Energie und Pulsdauer auf Sie eingestellt werden und ob die Person am Gerät den Sachkundenachweis hat. Unser Diodenlaser bringt dafür vier Wellenlängen mit.

Ausführlich im Ratgeber: Was Laser-Haarentfernung wirklich kostet →

Welche Zone möchten Sie angehen? Beratung anfragen →

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